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Die Utopia Planitia Flottenwerften, die sich in einem 16.602km hohen, geostationären  Orbit um den Mars befinden, ist die größte und wichtigste Einrichtung der Sternenflotte dieser Art. Es ist die Aufgabe der Utopia Planitia Werften, auf Basis der von den ASDB (Advanced Starship Design Bureaus) übermittelten Projektspezifikationen, Leistungsdaten und Computermodelle neue Raumschiffe zu konstruieren, die den Weltraum erforschen und die Föderation sichern sollen. Während ihres jahrzehntelangen Bestehens haben die Flottenwerften einige der wichtigsten und prominentesten Raumschiffklassen hervorgebracht - die Galaxy Klasse, die Defiant Klasse und die Intrepid Klasse, um nur einige zu nennen - und immer wieder revolutionäre neue Ideen im Raumschiffdesign in die Praxis umgesetzt. Einige dieser einzigartigen Ideen, die die Raumschiffentwicklung vorantrieben, werden auf dieser Seite in Form von existierenden, aber bisher noch nie gezeigten Raumschiffklassen zusammen mit ihren möglichen Entstehungsgeschichten und Spezifikationen vorgestellt.

 

Klassifikation Scout
Konstruktionswerft Utopia Planitia Flottenwerften, Mars
Einsatzphase ab 2350
Prototyp USS Chimera
[NX-57410]
Weitere Schiffe USS Portland
[NCC-57418]
 
Dimensionen Länge 307.80m
Breite 317.03m
Höhe 56.94m
Masse 1.450 Mt
Decks 16
Besatzung 162
Warpantrieb Warpantrieb mit 2 Warpgondeln
Maximumgeschwindigkeit Warp 8.8 (unbegrenzt), Warp 9.4 (12 h)
Impulsantrieb 2 Impulstriebwerke
Bewaffnung Deflektorschilde
5 Phaserbänke Typ VII
2 Photorplauncher
  Die Mitte des 24. Jahrhunderts eingeführte Chimera Klasse war die erste Raumschiffklasse der Sternenflotte, die ausdrücklich als "Scout" konzipiert und konstruiert wurde und damit speziell an die Aufgaben Erkundung, Aufklärung und verdeckte Forschung angepaßt ist. Hatte die Föderation während der langen Friedensperiode zu Beginn des 24. Jahrhunderts wegen der relativen Seltenheit  solcher Missionen vornehmlich Kurierschiffe der Peregrine Klasse oder auch Forschungschiffe  eingesetzt, gewann mit der rapiden Verschlechterung der Beziehungen zum Cardassianischer Reich in den 2340ern die Observation feindlicher Flottenbewegungen und Basen zunehmend an Bedeutung. Es wurde klar, daß die bisher zu diesem Zweck verwendeten Raumschiffe den Anforderungen einer permanenten Ausübung dieser Aufgaben in einer kriegsähnlichen Situation nicht mehr gewachsen waren und stattdessen ein kompaktes, schnelles, aber gleichzeitig auch schlagkräftiges Schiff erforderlich sein würde. Diese Überlegungen und die darauffolgenden von den ASDB genau ausgearbeiteten Missionsanforderungen führten 2345 zum Beginn des Chimera Projekts, mit dessen Umsetzung die Utopia Planitia Flottenwerften im Marsorbit beauftragt wurden. Obwohl bereits 3 Jahre später eine nicht antriebsfähige Basisversion des Prototypen und die Raumrahmen der 6 geplanten Serienraumschiffen zur Verfügung standen, zeigte der Ausbruch der cardassianischen Kriege 2346 und das  Massaker auf Setlik III im darauffolgenden Jahr, daß mit dem Projekt zu spät begonnen worden war. Deshalb wurde die Konstruktion des Prototypen ab diesem Zeitpunkt beschleunigt und gleichzeitig mit der Konstruktion von 4 weiteren Serienraumschiffen begonnen. So konnte 2350 die USS Chimera, das erste echte Aufklärungsschiff der Sternenflotte, vom Stapel laufen. Zusammen mit den 10 weiteren zwischen 2351 und 2355 in Dienst gestellten Raumschiffen dieser Klasse leistete es während der Cardassianischen Kriege der Sternenflotte gute Dienste. Auch wenn die Chimera Klasse  in die Jahre gekommen ist und inzwischen moderneren Schiffsklassen wie der Defiant Klasse oder der Intrepid Klasse unterlegen ist, zeigt der Beginn des Dominionkonflikts Ende 2370, daß ein kompakter und verläßlicher Aufklärer von der Sternenflotte nach wie vor benötigt wird.
 
  

Klassifikation Deep Space Explorer
Konstruktionswerft Utopia Planitia Flottenwerften, Mars
Einsatzphase ab 2351
Prototyp USS Zodiac
[NX-58011]
Weitere Schiffe USS Yorktown
[NCC-61137]
 
Dimensionen Länge 131.24
Breite 192.62m
Höhe 47.21m
Masse 1.125 Mt
Decks 12
Besatzung 130
Warpantrieb Warpantrieb mit 4 Warpgondeln
Maximumgeschwindigkeit Warp 9.0 (unbegrenzt), Warp 9.2 (12 h)
Impulsantrieb 2 Impulstriebwerke
Bewaffnung Deflektorschilde
5 Phaserbänke Typ VII
2 Photorplauncher
Die ab Mitte des 24. Jahrhunderts eingesetzte experimentelle Zodiac Klasse gehört, ebenso wie die Olympic Klasse, zu den ersten in die Praxis umgesetzen Projekte der Alternative Spacecraft Technologies Gruppe und wurde als Deep Space Explorer konzipiert. Aufgrund der begrenzten Größe, Kapazität und Ausrüstung löst sie damit die schon in die Jahre gekommenen Schiffe der Constellation Klasse zwar nicht ab, ergänzt sie aber durch die für einen Deep Space Explorer starke Bewaffnung und den der Constellation Klasse weit übelegendem Antriebspotential sinnvoll. Das Zodiac Projekt und die damit verbundenen technologischen Errungenschaften haben eigentlich bereits im Jahr 2340 ihren Ursprung, als die Alternative Spacecraft Technologies Gruppe (AST) von den ASDB ins Leben gerufen wurde, um neben den etablierten klassischen Raumschiffen mit runder, flacher Untertassensektion und mit ihr unterhalb verbundener Maschinensektion zuerst durch theoretische Designstudien und Computerrmodelle, später durch experimentelle Prototypen völlig neue Wege im Raumschiffdesign auszuprobieren. Die drei ersten für einen möglichen späteren Einsatz vorgesehenen Projekte waren das Olympic, Zodiac und Cora Projekt. Während das für Versorgungsmissionen angepaßte Olympic Projekt ein kugelförmiges Untertassendesign beinhaltete, das sich zwar bei der Daedalus Klasse im 22. Jahrhundert bewährt, aber  bei Highwarp-Schiffen bisher als unverwendbar erwiesen hatte, sah das Zodiac Projekt, neben der selten eingesetzten Doppelpaar-Konfiguration der Warpgondeln, die für einen Deep Space Explorer von Vorteil sind, eine torusförmige und das Cora Projekt, ein Escort-Typ, eine länglich-dreieckige Untertassensektion vor. Letzteres Projekt mußte wegen unüberwindbarer Schwierigkeiten bei der Warpfeldgeometrie bereits 2344 aufgegeben werden, jedoch konnte bei dem Olympic Projekt im darauffolgenden Jahr und beim Zodiac Projekt nach etlichen Schwierigkeiten und einer Ergänzung des Projekts um ein erhöhtes Verteidigungspotential im Jahr 2346 aufgrund der cardassianischen Bedrohung, schließlich 2347 mit dem Bau eines Prototypen begonnen werden. Nach 4-jähriger Bauzeit in den Utopia Planitia Flottenwerften wurde schließlich 2351 die USS Zodiac in Dienst gestellt, die, zusammen mit 2 weiteren Raumschiffen der Klasse, die 3 Jahre später fertiggestellt wurden, als kleiner, aber technologisch weit fortgeschrittener Deep Space Explorer faszierende Möglichkeiten für die Erforschung des tiefen Raums bot.
 
  

 

Klassifikation Explorer
Konstruktionswerft Utopia Planitia Flottenwerften, Mars
Einsatzphase ab 2366
Prototyp USS Bradbury
[NX-72307]
Weitere Schiffe USS Hiram
[NCC-75928]
 
Dimensionen Länge 474.88m
Breite 265.10m
Höhe 92.21m
Masse 3.075 Mt
Decks 22
Besatzung 420
Warpantrieb Warpantrieb mit 2 Warpgondeln
Maximumgeschwindigkeit Warp 9.6 (unbegrenzt), Warp 9.8 (12 h)
Impulsantrieb 2 Impulstriebwerke
Bewaffnung Deflektorschilde
7 Phaserbänke Typ X
4 Photorplauncher
Die Mitte der 2360er fertiggestellte experimentelle Bradbury Klasse ist das erste Raumschiff der Sternenflotte überhaupt, daß statt des etablierten Raumschiffdesigns mit runder bzw. horizontal elliptischer Untertassensektion eine länglich-elliptische Untertassensektion, ein kantig-krummliniges   Hybriddesign und ein ingesamt langgestrecktes Erscheinungsbild erfolgreich verwirklicht. Die für Forschungseinsätze konzipierte, mittelgroße Bradbury Klasse ist damit der direkte Vorgänger der kleineren Intrepid und der größeren Sovereign Klasse, die das revolutionär neue Design der Bradbury adaptierten und gezielt weiterentwickelten. Lange Zeit existierte jedoch die Bradbury Klasse eigentlich gar nicht, da zuerst nur der experimentelle Prototyp, die USS Bradbury, zur tatsächlichen Konstruktion vorgesehen war und diese für viele Jahre das einzige Schiff ihrer Klasse blieb. Auch wenn die Sternenflotte neuen Technologien und Designs normalerweiser offener begegnet, war der   anfänglich vorsichtige Umgang mit der Bradbury Klasse mehr als berechtigt, bedenkt man die lange Entwicklungszeit der dahinterstehenden Spezifikationen, die bis in die 2340er zurückgehen. Damals dachte man erstmals über ein derartiges Raumschiffdesign nach, daß aber aufgrund des damaligen Verständnisses der Warpfeldgeometrie, aus dem u.a. auch die stark krummlinige Galaxy Klasse hervorging, niemals praktisch umgesetzt wurde. Das erste Projekt dieser Art, das Cora Projekt, und alle weiteren scheiterten an diesen theoretischen Hürden. Erst 2356 gelang es ein Antriebsmodell zu   emtwickeln, daß ein High-Warp-Raumschiff mit einer solchen Design tatsächlich erlauben würde. Noch im selben Jahr wurde das Bradbury Projekt gestartet, daß diese neuen Möglichkeiten im Raumschiffdesign - krummlinig-kantiges Design bei langgestreckter Form - testen sollte. Die Modelle zeigten, daß sich daraus zahlreiche Vorteile ergeben würden, u.a. eine gesteigerte Antriebsleistung und damit eine Maximalgeschwindigkeit von weit über Warp 9.6, und tatsächlich konnte die USS Bradbury, die von 2359-66 in den Utopia Planitia Flottenwerften konstruiert wurde, die Erwartungen mehr als erfüllen. Trotzdem wurde mit der Serienproduktion noch gewartet, um den experimentellen Prototypen einige Jahre im Praxiseinsatz zu untersuchen und sämtliche ersichtliche Verbesserungsmöglichkeiten in die Anfang der 2360er gestarteten Intrepid und Sovereign Projekte zu integrieren. Nachdem sich mit diesen Schiffen das neue Design endgültig bewährt hat, und dem allgemeinen Bedarf der Sternenflotte an schnellen und schlagkräftigen Schiffen seit dem Konflikt mit dem Dominion wurde 2370 mit der Serienproduktion begonnen und inzwischen haben die ersten Raumschiffe der Bradbury Klasse das Trockendock verlassen, um den Frieden in der Föderation zu sichern und die Unendlichkeit der Galaxis zu erforschen.
     
 
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Alle auf dieser Seite vorgestellten Raumschiffe wurden von Christian Rühl entwickelt. Sowohl der Text als auch die Bilder (einschließlich des Titelbildes) dürfen nur mit Genehmigung des Autors weiterverwendet werden!
 

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